Mit Sicher­heit Vertrauen.

Ganz­heit­lich. Nah. Leistungsfähig.

Part­ner­bünd­nis CAMPFIRE

Wind und Was­ser zu Ammo­ni­ak — mari­ti­mer Kraft­stoff und Ener­gie­spei­cher für eine emis­si­ons­freie Zukunft.

Ammo­ni­ak ist zur­zeit die ein­zi­ge koh­len­stoff­freie Trans­port­lö­sung für grü­nen Was­ser­stoff, das auf­grund sei­ner Eigen­schaf­ten eine kos­ten­güns­ti­ge Trans­port- und Spei­cher­mög­lich­keit bie­tet. Dar­über hin­aus bie­tet sich Ammo­ni­ak auch als Ener­gie­trä­ger an. Vor die­sem Hin­ter­grund erfor­schen und ent­wi­ckeln die Part­ner des Bünd­nis­ses CAMPFIRE neue Tech­no­lo­gien und Lösun­gen für die Erzeu­gung, Spei­che­rung, Nut­zung sowie den Trans­port von grü­nem Ammoniak.

Zur Umset­zung der Natio­na­len Was­ser­stoff­stra­te­gie und als Ergeb­nis des Ideen­wett­be­wer­bes „Was­ser­stoff­re­pu­blik Deutsch­land“ hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) drei Was­ser­stoff-Leit­pro­jek­te ein­ge­rich­tet. Im Leit­pro­jekt Trans­HyDE unter­sucht ISC gemein­sam mit Part­nern neue Ansät­ze für eine siche­re sowie fle­xi­ble Ammo­niak­lo­gis­tik und ‑infra­struk­tur. Wei­ter­hin wer­den neue Umschlag­ein­rich­tun­gen und ammo­niak­ba­sier­te Was­ser­stoff­tank­stel­len ent­wi­ckelt. Im Rah­men des Teil­pro­jek­tes „Rechts­rah­men und Akzep­tanz“ gilt es Ansät­ze zur Akzep­t­anz­er­hö­hung für Ammo­ni­ak als Ener­gie­trä­ger und Kraft­stoff zu ent­wi­ckeln. Im Teil­pro­jekt „Stan­dar­di­sie­rung, Nor­mung und Zer­ti­fi­zie­rung“ wer­den vor­han­de­ne natio­na­le sowie inter­na­tio­na­le Vor­schrif­ten und Regel­wer­ke aus­ge­wer­tet, um Rege­lungs­lü­cken und ‑bedar­fe für die zukünf­ti­ge Nut­zung von Ammo­ni­ak zu iden­ti­fi­zie­ren und eine Road­map zur Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Regel­wer­ke abzuleiten.

Im Rah­men des BMBF-För­der­pro­gramms „WIR! — Wan­del durch Inno­va­ti­on in der Regi­on” for­schen die CAMP­FIRE-Bünd­nis­part­ner an ammo­niak­ba­sier­ten und damit koh­len­stoff­frei­en Antriebs­lö­sun­gen für die mari­ti­me Mobi­li­tät. So ent­wi­ckeln wir das Ammo­ni­ak-Tank­sys­tem für eine Sport­yacht und ein Kon­zept zur Ver­sor­gung und Bun­ke­rung von Ammo­ni­ak in Häfen sowie Mari­nas. Bis zum Som­mer 2023 wird eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Sport­yacht ent­wi­ckelt, die aus­schließ­lich mit Ammo­ni­ak ver­sorgt und (bei Flau­te) ange­trie­ben wird. Dies stellt dem­nach einen Mei­len­stein auf dem Weg in eine emis­si­ons­freie Mobi­li­tät dar.

Das CAMP­FIRE-Bünd­nis wur­de im Rah­men des BMBFs gegründet.

Pro­jekt­über­grei­fend unter­stützt ISC die Pro­jekt­part­ner in Fra­gen der Sicher­heit von Anla­gen, Ein­rich­tun­gen und Pro­zes­sen. Basie­rend dar­auf wur­de der ISC die Lei­tung für den Bereich „Tech­ni­sche Sicher­heit“ der pro­jekt­über­grei­fen­den Arbeits­grup­pe „Ammo­nia Safe­ty“ übertragen.

Das Pro­jekt CAMPFIRE ist zukunfts­wei­send im Hin­blick auf die Dekar­bo­ni­sie­rung der Schiff­fahrt. Ziel ist die Sub­sti­tu­ti­on der zur­zeit ver­wen­de­ten fos­si­len Kraft­stof­fe durch den koh­len­stoff­frei­en Kraft­stoff Ammo­ni­ak. Regio­nal erzeug­ter Wind­strom wird in Form von Ammo­ni­ak gespei­chert und in inno­va­ti­ven, brenn­stoff­zel­len­ba­sier­ten Ener­gie- und Antriebs­sys­te­men für die mari­ti­me Mobi­li­tät ein­ge­setzt. Damit ent­steht in der Regi­on Nord-Ost eine Vor­rei­ter­re­gi­on für die mari­ti­me Ener­gie­wen­de und die Zero-Emis­si­on-Schiff­fahrt. CAMPFIRE wird durch das För­der­pro­gramm „WIR! – Wan­del durch Inno­va­ti­on in der Regi­on“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung (BMBF) geför­dert. Zusätz­lich wer­den Teil­pro­jek­te auch im Rah­men von Trans­HyDE, einem der drei Was­ser­stoff-Leit­pro­jek­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, geför­dert. In den Teil­pro­jek­ten im Trans­HyDE-Ver­bund wer­den neben der mari­ti­men Nut­zung auch land­sei­ti­ge Ein­satz­ge­bie­te sowie Trans­port- und Infra­struk­tu­ren unter­sucht, ent­wi­ckelt und umge­setzt. Die ISC stellt dar­über hin­aus einen von drei Gesamt­pro­jekt-Koor­di­na­to­ren dar.

Zur Pro­jekt­web­site

In fol­gen­den CAMP­FIRE-Teil­pro­jek­ten ist ISC als Pro­jekt­part­ner eingebunden:

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Ent­wick­lung des Funk­ti­ons­mus­ters einer Ammo­ni­ak-betrie­be­nen Sport­yacht mit Hybrid­sys­tem aus Fest­oxid-Brenn­stoff­zel­le und Motor (CF07)
  • Wir ent­wi­ckeln das Ammo­ni­ak-Tank­sys­tem für eine Sport­yacht und ein Kon­zept zur Ver­sor­gung und Bun­ke­rung von Ammo­ni­ak in Häfen und Mari­nas. Dar­über hin­aus haben wir die Lei­tung Tech­ni­sche Sicher­heit der pro­jekt­über­grei­fen­den Arbeits­grup­pe „Ammo­nia Safe­ty“ über­nom­men. Bis zum Som­mer 2022 wird eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Sport­yacht ent­wi­ckelt, die aus­schließ­lich mit Ammo­ni­ak ver­sorgt und (bei Flau­te) ange­trie­ben wird. Dies wird ein Mei­len­stein auf dem Weg in eine emis­si­ons­freie Mobi­li­tät sein.
Logis­tik und Infra­struk­tur (CF10_1)
  • Ziel des Teil­vor­ha­bens ist die Ent­wick­lung eines wirt­schaft­li­chen, nach­hal­ti­gen und öko­lo­gi­schen Logis­tik- und Infra­struk­tur­kon­zepts sowie dazu­ge­hö­ri­ger Zukunfts­sze­na­ri­en für den Trans­port von Grü­nem Ammo­ni­ak. Wir erstel­len hier­zu eine Bedarfs­ana­ly­se der poten­zi­el­len Ver­brau­cher und zukünf­ti­gen Abneh­mer in sta­tio­nä­ren Anwen­dun­gen als auch bereits vor­han­de­ne und zukünf­ti­ge Lager- und Umschlag­ka­pa­zi­tä­ten. Unser Fokus liegt dabei auf der lei­tungs­ge­bun­de­nen Logis­tik. In die­sem Zusam­men­hang wird ana­ly­siert, ob und unter wel­chen Bedin­gun­gen Bestands­an­la­gen (z. B. Öllei­tun­gen) zur Nut­zung für den in Ammo­ni­ak gebun­de­nen Was­ser­stoff zu Ver­fü­gung ste­hen. Par­al­lel dazu wer­den erfor­der­li­che Sicher­heits- und Stand­ort­an­for­de­run­gen von uns unter­sucht und bewertet.
Land­sei­ti­ge Betan­kungs­an­la­ge (CF10_3)
  • Zur Über­nah­me von Ammo­ni­ak Impor­ten als Grund­last­ver­sor­gung für Groß­ver­brau­cher wird in die­sem Teil­pro­jekt eine land­sei­ti­ge Umschlag­an­la­ge für die zukünf­ti­ge Ver­sor­gung von Schif­fen (Bela­dung von Trans­port­schif­fen sowie Bun­kern von Ammo­ni­ak betrie­be­nen Schif­fen) im Ener­gie­ha­fen Ros­tock kon­zi­piert und als Ver­suchs­an­la­ge umge­setzt. Die Her­aus­for­de­rung liegt hier in der Abga­be des Ammo­niaks, die sowohl tief­kalt als auch druck­ver­flüs­sigt erfol­gen soll. In unse­ren Ver­ant­wor­tungs­be­reich fal­len hier­bei die Erstel­lung des Kon­zepts, eines ganz­heit­li­chen Steue­rungs- und Sicher­heits­kon­zepts sowie die in die­sem Zusam­men­hang nöti­gen Geneh­mi­gun­gen und Zertifizierungen.
Ammo­ni­ak-betrie­be­ne Was­ser­stoff-Tank­stel­le (CF10_4)
  • In die­sem Teil­pro­jekt wird eine Anla­ge zur wirt­schaft­li­chen, siche­ren und zuver­läs­si­gen Ver­sor­gung von Tank­stel­len mit Was­ser­stoff ent­wi­ckelt. Der in Ammo­ni­ak gebun­de­ne Was­ser­stoff wird vor Ort gecrackt, sodass der Tank­stel­le hoch­rei­ner, betan­kungs­fä­hi­ger Was­ser­stoff zur Ver­fü­gung steht. Unse­re Auf­ga­be besteht in die­sem Teil­pro­jekt in der Erstel­lung eines Sicher­heits­kon­zepts für NH3-H2-Tank­stel­len in urba­nen Gebieten.
Rechts­rah­men und Akzep­tanz (CF11)
  • Mit Hil­fe des Teil­pro­jek­tes „Rechts­rah­men und Akzep­tanz“ soll ein Kon­zept zur Erhö­hung der Akzep­tanz von Ammo­ni­ak als Trans­port­lö­sung für Was­ser­stoff erar­bei­tet wer­den. Dabei ste­hen vor allem Unter­neh­men, die als Nut­zer und Ver­wen­der auf­tre­ten, aber auch rele­van­te Behör­den für die Geneh­mi­gung, Zulas­sung und Über­wa­chung von ent­spre­chen­den Anla­gen und Ein­rich­tun­gen im Mit­tel­punkt unse­res Vor­ha­bens. Kern des Vor­ha­bens ist die Ent­wick­lung eines Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zepts zur Erhö­hung der Akzep­tanz von Ammo­ni­ak als Trans­port­lö­sung für Was­ser­stoff, dass Nut­zer­grup­pen / Sta­ke­hol­der gerech­te Anspra­chen und Maß­nah­men ent­hält und die Anspruchs­grup­pen auf emo­tio­na­ler Ebe­ne oder auf Sach­ebe­ne abholt und mitnimmt.
Nor­mung, Stan­dar­di­sie­rung und Zer­ti­fi­zie­rung (TP5)
  • Für die prak­ti­sche Ein­füh­rung der in Trans­HyDE adres­sier­ten Transport‑, Ver­teil- und Spei­cher­op­tio­nen für Ammo­ni­ak als Ener­gie­trä­ger bedarf es neben den tech­ni­schen und regu­la­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen auch ein­heit­li­che Vor­ga­ben in Form von Nor­men, Stan­dards und Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­gram­men. Ziel ist die Gewähr­leis­tung einer ein­fa­chen, über­grei­fen­den und siche­ren Zusam­men­ar­beit aller Akteu­re der Trans­port- und Logis­tik­ket­te auch bei Wech­sel der Trans­port­lö­sung oder der betei­lig­ten Unter­neh­men. Wir erstel­len nach vor­an­ge­gan­ge­ner Bestands­auf­nah­me und Bedarfs­ana­ly­se eine Road­map mit den Punk­ten Nor­mung, Stan­dar­di­sie­rung und Zer­ti­fi­zie­rung von Ammo­ni­ak als Trans­port­lö­sung für Grü­nen Wasserstoff.

Unser Ansatz

Inherent

Bedeu­tet inne­woh­nend, anhaf­tend oder urei­gen und wird von uns ver­stan­den als: Der Kern des Pro­blems! Den wir iden­ti­fi­zie­ren und sicht­bar machen.

Unse­re Aufgabe

Solu­ti­ons

Hier­um geht es. Jedes Pro­blem trägt sei­ne Lösung in sich. Und wenn wir das wirk­li­che Pro­blem erfasst haben, fin­den wir die Lösung, die den Kun­den weiterbringt.

Unse­re Rolle

Con­sult

Bera­tung ist unse­re Kern­kom­pe­tenz. Mit ihr unter­stüt­zen wir unse­re Kun­den, erfolg­reich zu agieren.